Freude der Kinder entschädigt Helfer für alle Strapazen

Enniger hilft Kindern

Enniger (west.) „Das Leuchten  in den Kinderaugen entschädigt uns für alle Strapazen entschädigt, die mit der Hilfsaktion verbunden waren.“ Das sagt Horst Stickl, einer der neun Männer der Rumänienhilfe Enniger, die kürzlich Hilfslieferungen aus dem Voßbachdorf an Bedürftige in das osteuropäische Land gebracht hatten.
Die Kinder hätten sich unter anderem sehr darüber gefreut, ein Fahrrad von den Ennigeranern entgegennehmen zu dürfen. Rudolf Fissahn, Initiator der Rumänienhilfe, berichtet: „ Auch wenn Rumänien mittleiweile EU-Mittel aus Brüssel bekommt, ist es nach wie vor wichtig und not wendig. den sozial Schwächsten der Gesellschaft, nämlich den Kindern und vor allem denen in den rumänischen Kinderheimen, zu hellen. Denn von den EU-Geldern werden hauptsächlich Investitionen in die Infrastruktur wie Straßen und Industriegebiete getätigt.
Dass in einem Kinderheim die Kinder nur einmal in der Woche duschen können. und dies – wenn kein Heizöl vorhanden ist – bei  15 Grad kaltem 'Wasser tun müssen. hat nun ein Ende: Die Rumänienfahrer haben eine Solaranlage installiert. mit denen das Wasser für zwei Heime (je 70 Mädchen und Jungen) erwärmt werden kann. Insgesamt wurden zwölf Kinderheime, die alle gut geführt und sauber waren, angefahren. Weil einige jedoch nur über eine spärliche Ausstattung verfügen. brachten die Ennigeraner auch Schränke und Kommoden mit. Aber auch neue Kleidung für die Kinder in allen Heimen hatten die Helfer im Gepäck.
Fünf Heime wurden mit je fünf Computern ausgestattet. So können PC-Kurse durchgeführt werden, was die berufliche Zukunft der Kinder verbessern soll. In allen Kinderheimen verteilten die Ennigeraner Mützen. Süßigkeiten und Kuscheltiere. Um kleine Ferienfreizeiten anbieten zu können, wurden einige Betten in das im Jahr 2003 von den Rumänienfahrern gebaute Haus gebracht. Unter dem Dach des Hauses werden die Kinder schlafen, wenn sie hier Zeit in den Ferien verbringen. In dem dazugehörigen großen Garten werden die Kinder Gemüse an bauen. Im Keller des Hauses konnte 2005eine kleine Bäckerei (die einzige in Malcoci) eingerichtet werden.
Hier versorgen sich die Menschen mit frischen Backwaren. Wenn man nach so einem Hilfstransport nach Hause zurückkehrt, dann fühlt man sich gut, denn man weiß. dass die Hilfe dort angekommen ist, wo sie benötigt wird". sagt Dominik Fissahn vom Organisationsteam.

Quelle "Die Glocke"09. Mai 2009

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