Vorbereitungen für den Hilfstransport der ,,Roten Engel“ 2012

Enniger hilft Kindern Willi Hartmann, Dieter Fiehe und Karl Lakenbrink (v.l) verstauten die Hilfsgüter auf dem LKW.

Enniger hilft Kindern Beim verladen von gespendeten Fernsehern: Peter Wagner, Heinz Heisler und Theo Holtrup. (v.l.)

Enniger hilft Kindern Die "Roten Engel", die die Hilfsgüter nach Rumänien bringen kurz bevor die Fahrt beginnt. Auch Bürgermeister Berthold Lülf ließ es sich nicht nehmen die zehn Botschafter Ennigerlohs zu verabschieden und würdigte vor allem das langfristige Engagement des Vereins der damit auch nachhaltige Hilfe leistet.

Enniger hilft Kindern Zahlreiche Ennigeraner waren zur Verabschiedung der Rumänienfahrer gekommen. (15.06.2012)

 

1992 rollte erster Hilfstransport der ,,Roten Engel“

Enniger hilft Kindern e.V.

Vom Redaktionsmitglied "Die Glocke" ANKE RAUTENSTRAUCH

 

Enniger (gl). Eine Schultafel, unzählige Kartons mit Kleidung, alte Fahrräder, eine Solaranlage, palettenweise Lebensmittel, Fernseher, Krankenhausbetten und vieles mehr haben sich in den vergangenen Tagen in den Hallen der Firma B-Logistik in Ennigerloh gestapelt. Mittlerweile ist alles auf zwei geliehene Lkw verladen, die der Verein ,,Enniger hilft Kindern“ heute auf die Reise nach  Tulcea in Rumänien schickt.

Zum elften Mal starten die ,,Roten Engel“ ihren Hilfskonvoi. Wieder werden sie in nur drei Tagen viele hundert Menschen in Rumänien glücklich machen.
Eine Strecke von 2300 Kilometern liegt vor den zehn Männern aus dem Voßbachdorf, die für ihr selbstloses Vorhaben Urlaub genommen haben. Es sind Wolfgang Bönisch, Dieter Fiehe, Günter Fischer, Dominik und Rudolf Fissahn, Hubert Gersmann, Reinhard Kottlarz, Thomas Meinberger, Marin Oynhausen und Mark Wieler. 45 Stunden werden sie bis Tulcea im Donaudelta mit den Lkw und einem begleitenden Wohnmobil unterwegs sein.
,,Allein die Fahrt ist anstrengend“, berichtet Rudolf Fissahn, Vorsitzender des Vereins ,,Enniger hilft Kindern“.  Er hat die ,,Roten Engel“ - der Name ist durch ihre roten Overalls entstanden ins Leben gerufen." Vor Ort haben sie drei Tage Zeit, um alles in den Dörfern, an Kinderheime und Krankenhäuser zu verteilen.
15 Stunden pro Tag wird gearbeitet Die Männer wohnen in vereinseigenen Zelten, Duschen sind nur provisorisch aufgebaut. Der Zeitdruck und die katastrophalen Zustände vor Ort zehren an den Nerven ,,In größeren Städten Rumäniens haben sich die Bedingungen verbessert. Aber auf dem Land leben die Menschen immer noch in großer Anmut“, sagt Fissahn. Er ist bei zehn Hilfskonvois dabei gewesen
,,Wenn wir ankommen, freuen sich die Menscheln Sie warten vor den Lkw, bis die Ladeklappen aufgehen. Es ist das Leuchten in den Augen, das uns für alle Anstrengungen entschädigt. “
Ganz Enniger unterstützt die ,,Roten Engel“. Beim Weihnachtsmarkt werden Spenden gesammelt. Mit diesem Geld und Großspenden werden die Hilfsgüter gekauft. Frauen aus Enniger packen diese in Kartons. Die Handarbeitsgruppe des Heimatvereins strickt aus gespendeter Wolle Socken oder Pullis und verkauft sie. Allein so sind in diesem Jahr wieder 4300 Euro zusammen gekommen. Und ohne das Engagement von 20 rüstigen Rentnern aus Enniger würde die Hilfe nie ankommen Sie helfen beim Beladen der Lkw.

 

Quelle "Die Glocke" 15.06.2012

Infos zum Hilfstransport 2012

Alle Informationen zum Hilfstransport 2012 des Vereins"Enniger HILFT Kindern" finden Sie hier.